Schulkonzept

Ganzheitliches Lernen in allen Entwicklungsstufen

Die Waldorfpädagogik ermöglicht zwölf Jahre gemeinsames Lernen, unabhängig von Begabung und Herkunft.

 

Als Grundlage des Lehrplanes dienen uns die Entwicklungsstufen des Kindes bzw. des Jugendlichen.

Als elementarste Voraussetzung für die gesunde Entwicklung der Kinder und Heranwachsenden verstehen wir den lebendigen Wechsel von Bewegung und Ruhe.

 

Besonders in der Unterstufe baut der Unterricht auf das Wechselspiel von Anstrengung und Entspannung, Bewegung und Ruhe, Beobachtung und eigenem Handeln auf.

 

In der Mittel- und Oberstufe werden Denken, Fühlen und Handeln aktiv und aufgabenbezogen mit-einander verbunden.

Im Anschluss an die gemeinsame Schulzeit können Schülerinnen und Schüler gemäß ihren individuellen Fähigkeiten alle staatlich anerkannten Schulabschlüsse erlangen. Die Vorbereitung auf die staatliche Abiturprüfung findet für unsere Schüler ab Klasse 13 an der Freien Waldorfschule Oldenburg statt.

 

 

Was ist das besondere an der Waldorfschule?

 

Epochenunterricht ermöglicht das fächerübergreifende vertiefende Eintauchen in ein Themengebiet mit praktischen Erprobungsteilen.Individuelle Entwicklungsberichte statt leistungs- und fachbezogenen Zensuren geben zum Schuljahresende den ganzheitlichen Entwicklungsstand der Kinder- und Jugendlichen wieder.

 

Der Fremdsprachenunterricht erfolgt in unserer Schule ab Klasse 1 in Englisch und Russisch. In einem Bewegungsteil, der in den Hauptunterricht integriert ist, wird die Sprache durch Spiele und Lieder eingeführt. Der Dialog und Austausch mit englischen und russischen Jugendlichen, sowie die Möglichkeit Praktika in Russland zu absolvieren, erhöhen die interkulturelle Kompetenz.

 

Wie nachhaltig das Lernen mit Herz und Hand ist, wird deutlich im handwerklich-künstlerischen Unterricht. Ob im Handarbeitsunterricht gestrickt, gehäkelt, gestickt, genäht oder im Werkunterricht mit Ton, Holz, Metall oder Stein gearbeitet wird, die Schülerinnen und Schüler erfahren eine intensive Schulung der Sinne und der motorischen Entwicklung. Neben der Freude am eigenen ästhetischen Tun werden Kulturtechniken erlernt, die u.a. eine berufliche Orientierung unterstützen können.

 

 

Umweltbewusstsein bilden unsere Schüler bereits auf den wöchentlich stattfindenden Waldtagen in der 1. bis 2. Klasse aus.